Als das Niederwerther Schützenfest am vergangenen Wochenende nach der coronabedingten Zwangspause endlich sein Comeback feiern konnte, waren selbstverständlich auch die Narren vom Werth wieder mit von der Partie. Nachdem freitags auf der B.A.P. kräftig gefeiert wurde, standen am Samstag die Schießwettbewerbe im Fokus. Zwar konnte sich in diesem Jahr kein Schütze mit KVN-Background durchsetzen, dennoch gratulieren die Narren vom Werth allen Majestäten herzlichst zum goldenen Schuss & wünschen ein unvergessliches Königsjahr. Sonntags stand dann der traditionelle Inseldreikampf auf dem Programm, bei dem der KVN in diesem Jahr seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden konnten. Teamcaptain Dicki Hause schickte zunächst Jonas Willmes & Felix Schmidt in den Schießstand, jedoch mangelte es hier offenbar an Zielwasser. Aufgrund der dort eher mageren Ausbeute lastete dann schon ordentlich Druck auf den Schultern der Gebrüder Felix & Leon Hause bei der Disziplin Darts. Da mehrere Luftlöcher die geworfenen Darts mehr oder weniger zurück vor die Füße der beiden Werfer lenkten, hatte man die Lacher der Zuseher zwar auf seiner Seite, sportlich hieß es hier jedoch "Hause raus". Beim anschließenden Nageln, der KVN-Königsdisziplin, hämmerte Jens Brink die Nägel zwar im Akkord in den Baumstamm, doch die dürftige Ausbeute aus den vorigen Disziplinen war nicht mehr zu kompensieren. So reichte es in diesem Jahr beim Inseldreikampf zwar nur für den 5. Platz, doch was zählt, ist die Freude über das gelungene Comeback des Niederwerther Schützenfestes & das wurde natürlich gebührend gefeiert.

Am vergangenen Samstag war es endlich wieder so weit & der traditionelle KVN-Familientag konnte nach der coronabedingten Zwangspause endlich wieder stattfinden. Bei herrlichstem Kaiserwetter fanden sich über 60 Teilnehmer auf der Freifläche hinter der vereinseigenen Wagenbau und Lagerhalle ein & genossen bei ausgezeichneter Verpflegung einen wunderbaren Tag im Kreise der KVN-Familie. Ein besonderes Highlight stellte das Boule-Turnier dar, bei dem sich Jörg Hilden mit ganz viel Fingerspitzengefühl im Finale gegen Jens Brink (Platz 2) & Toni-Peter Pütz (Platz 3) durchsetzen konnte.
Bis in die späten Abendstunden saßen viele Werther Narren schließlich noch zusammen & ließen den gelungenen KVN-Familientag 2022 ausklingen.

 

An Vatertag war es auf der Niederwerther Südspitze wieder angerichtet und das traditionelle Dorfturnier konnte nach der coronabedingten Zwangspause endlich wieder stattfinden. Selbstverständlich waren die Narren vom Werth auch wieder klassisch mit einer bunten Truppe aus Altstars und ewigen Talenten am Start und wussten auch in diesem Jahr wieder zu begeistern. Im Tor hatte das KVN-Trainergespann „Dicki“ und Leon Hause – in diesem Jahr stilecht mit der „Batschkapp“ unterwegs - dabei mit ordentlich Luxusproblemen zu kämpfen: Mit Christoph „Stitz“ Hilden bot man hier einen Keeper der ganz alten Klasse auf, der gewohnt lautstark agierte, allerdings in jedem Spiel aufgrund von Konditionsdefiziten nach handgestoppten 2 Minuten von Tim Klöckner abgelöst werden musste. Letzterer brillierte ein ums andere Mal mit sensationellen Glanzparaden und wurde daher wenig später von der KVN-Fachjury völlig verdient zum „KVN-Spieler des Turniers“ gewählt. Die berühmt berüchtigte „Abwehr aus Granit“ bildeten Bernd „Klötzje“ Kesselheim, Matthias „Nitsch“ Klöckner sowie Felix „X-Bein“ Hause. Im (n)immer-müden Mittelfeld sollten Nico Hilden und Michel Stein die Fäden ziehen, um den KVN-Sturmtank Jörg „Joy“ Jächel möglichst oft in Szene zu setzen. Doch was wäre der KVN ohne seine gefürchtete Auswechselbank? Während man mit den wieselflinken Jonas Willmes und Christian Klöckner gleich zwei Tempospieler aufbieten konnte, saß mit Jens Brink noch eine eher hölzerne Alternative für die Defensive auf der Bank. Neben der routinierten Andrea Hilden betrat mit Max Brink außerdem bereits der Stürmerstar der Zukunft zum ersten Mal die Bühne des Niederwerther Dorfturniers. Nachdem sich der KVN in der Auftaktpartie gegen den KC van der Strack knapp geschlagen geben musste, setzte man im zweiten Spiel gegen die späteren Turniersieger „die Gipfelstürmer“ gleich das erste Ausrufezeichen. Nachdem man zunächst in der Defensive rot-weißen Beton anrührte, rutschte Felix Hause der Ball beim Entknoten seiner Beine derart ungewollt als Flugball auf Michel Stein ab, dass dieser nur noch sein gelocktes Haar hinhalten musste und zum viel umjubelten 1:0 einnickte. Die Freude sollte jedoch nicht allzu lange halten, denn die „Gipfelstürmer“ schraubten das Ergebnis binnen weniger Minuten auf 1:3 hoch. Doch der KVN gab nicht auf und versuchte es weiter mit langen Bällen: Einen dieser Bälle spielte Bernd Kesselheim gefühlvoll auf den perfekt einlaufenden Jörg Jächel, der das Spielgerät akrobatisch herunterpflückte und in bester Stürmermanier eiskalt in die Maschen drosch. Zwar kam der KVN über dieses 2:3 nicht mehr hinaus, jedoch stellte dies gegen den späteren Turniersieger ein absolut passables Ergebnis dar. Nach einer sodann folgenden knappen Niederlage gegen die Freiwillige Feuerwehr und einem kämpferisch überragenden 0:0 gegen die blutjunge Truppe vom FC Køpinnacken stand zum Gruppenfinale das Prestigeduell gegen die Werther Funken auf dem Programm. Durch 2 frühe Tore von Nico Hilden und Michel Stein lag man bereits 2:0 in Führung, bevor sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Der KVN verpasste in Person von Christian Klöckner die Entscheidung, als dieser den Ball in tragischer Art und Weise aus kürzester Distanz an den Querbalken drosch. Die Funken kamen ein ums andere Mal mit langen Bällen auf die hochgewachsene Laura Klöckner – eine Frau wie ein (Nuss-) Baum – gefährlich vor das KVN-Tor, doch der schier unüberwindbare Tim Klöckner hielt die Führung für die Narren vom Werth weiterhin fest. Erst mit dem Schlusspfiff erzielten die Funken – begünstigt durch unglückliche Stolperer in der Abwehrreihe des KVN – den Anschlusstreffer zum 2:1 Endstand. Grundsätzlich zählte es immer zur großen Stärke des KVN, die fehlenden Punkte sodann bei der Disziplin „Tauziehen“ wieder reinzuholen, doch hier zeigten sich in diesem Jahr ungeahnte Schwächen: Es wird gemutmaßt, dass der fehlende Konsum von Schnitzel- und Frikadellenbrötchen durch die ausgefallenen Karnevalssessionen zu massiven Gewichtsverlusten bei dem ein oder anderen Karnevalisten geführt hat, woraus somit nun auch die Dominanz beim Tauziehen verloren ging. Die endgültige Analyse mit dem Tauziehen-Abteilungsleiter Christoph Hilden läuft noch. Auch die dritte und in diesem Jahr „neue“ Disziplin Fußball-Darts konnte den Narren nur mäßig Punkte einbringen, da selbst die KVN-Allzweckwaffen Jens Brink hieran kläglich scheiterte und die gar nicht mal so kleine Dartscheibe komplett verfehlte. Unterm Strich sprang im Gesamttableau ein respektabler 10. Platz für die Narren vom Werth heraus. Aus Liebe zur närrischen Zahl wäre man zwar lieber 11. geworden, doch was zählt ist letztlich der Spaß und der ist bei jedem Spiel mit KVN-Beteiligung garantiert vorhanden.

Am Sonntag, den 22.05.2022 konnte der 1. Vorsitzende des Karnevalsvereins Niederwerth, Karl-Josef Mettler, zahlreiche Mitglieder auf der Freifläche hinter der vereinseigenen Wagenbau- und Lagerhalle zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen. Nachdem sich alle Mitglieder auf ihren Plätzen eingefunden hatten, eröffnete Karl-Josef Mettler pünktlich um 11 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung, um auf das Jahr 2021 zurückzublicken und gleichermaßen bereits die Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein besonderer Gruß galt zunächst den anwesenden Ehrenmitgliedern. Nach einer kurzen Rückschau auf das vergangene – von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägte – Jahr, folgte die Totenehrung und zum Gedenken der Verstorbenen erhob man sich von den Plätzen, um eine Schweigeminute abzuhalten. Beim Tagesordnungspunkt „Aufnahme neuer Mitglieder“ hatten nun Max Jächel und Benedikt Stein besonderen Grund zur Freude. Nachdem die beiden das närrische Publikum bereits vor der coronabedingten „Zwangspause“ mit verschiedensten Darbietungen in der Narrhalla „zur Rheinschanz“ begeistern konnten, folgte nun die verdiente einstimmige Aufnahme in den Verein. Der KVN schätzt sich stolz und glücklich, mit Max und Benedikt wieder einmal zwei echte Werther Eigengewächse in den Verein aufnehmen zu können, die sich voll und ganz mit dem Karneval auf der Insel identifizieren und somit wieder einmal ein tolles Beispiel für den gelungenen Nachwuchs auf der KVN-Bühne sind. Weiter ging’s mit den Berichterstattungen. Zunächst blickte Schriftführer Felix Hause in seinem Jahresbericht auf das vergangene Jahr zurück. Neben der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurden dabei insbesondere nochmal die Absage der vergangenen Session wie auch die weiteren Aktivitäten des Karnevalsvereins Niederwerth thematisiert. Auf den Bericht des Schriftführers folgte sodann der Kassenbericht, erläutert durch Kassierer Jörg Hilden. Jörg präsentierte gut nachvollziehbar die nackten Zahlen des Vereins und bekam im Anschluss daran von den Kassenprüfern Jörg Jächel und Jonas Willmes eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Nun erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstands durch die Mitgliederversammlung. Hans-Lorenz Becher wurde als Versammlungsleiter bestimmt und dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, bevor er im Anschluss die Neuwahlen einleitete. An dieser Stelle zeigte sich wieder einmal die große Kontinuität im KVN, denn alle Vorstandsmitglieder erklärten sich selbstverständlich wieder dazu bereit, ihr Amt auch weiterhin fortzuführen. Einstimmig wurde der alte und neue Vorstand sodann von der Versammlung gewählt. Der Vorstand setzt sich unverändert wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Karl-Josef Mettler, 2. Vorsitzender: Manfred Hause, Geschäftsführer: Achim MünzSchriftführer und stellv. Geschäftsführer: Felix Hause, 1. Kassierer: Jörg Hilden, 2.Kassierer: Mark Isaak, Organisationsteam: Toni Hilden, Christoph Hilden, Achim Klöckner und Jens Brink. Der Sitzungspräsident Thomas Stein gehört automatisch dem Vorstand an. Im weiteren Verlauf wurde der Blick bereits auf das Jahr 2023 gerichtet, in dem der Karnevalsverein Niederwerth sein 75.-jähriges Vereinsjubiläum feiert. In regem Austausch mit den anwesenden Mitgliedern wurden hier bereits viele Ideen fixiert, um das 75.jährige Bestehen des KVN gebührend zu zelebrieren. Nachdem unter dem Punkt „Verschiedenes“ sodann noch einige organisatorische Belange - insbesondere im Hinblick auf die kommende Karnevalssession - besprochen wurden, schloss Karl-Josef Mettler um 13:05 Uhr die Jahreshauptversammlung 2022 mit dem Dank an alle Mitglieder für den produktiven Austausch.

Der alte & neue Vorstand.

Der alte und neue Vorstand.

Vielen Spaziergängern, Läufern oder Fahrradfahrern auf der Insel Niederwerth ist es sicherlich in den vergangenen Wochen bereits aufgefallen, was sich da am Wendeplatz Richtung Nordspitze – oder für Niederwerther: „am Acker“ – getan hat. Viele Jahre stand hier eine alte Sitzbank, die zahlreichen Gästen Gelegenheit zur Rast gegeben hat, aber doch etwas in die Jahre gekommen ist. Um der Allgemeinheit und unserer schönen Insel etwas Gutes zu tun, erklärte sich der Karnevalsverein Niederwerth nun dazu bereit, die alte Sitzbank zu renovieren und in diesem Zusammenhang auch den gesamten umliegenden Bereich zu verschönern. Mit ordentlich „Man-Power“ und der tatkräftigen Unterstützung von Hermann Meurer alias „Bagger Hermann“ bepflasterten Toni-Peter Pütz und Karl-Josef Mettler den Wendeplatz in vielen Arbeitsstunden, erneuerten die alte Sitzbank und errichteten zudem noch einen dazugehörigen Tisch. Doch damit nicht genug: Dank einer großzügigen Spende der VR Bank Rhein-Mosel eG konnte zudem noch ein sogenanntes „Waldsofa“ beschafft werden, welches nun gemeinsam mit der Sitzbank viele Gäste von Nah und Fern zum Verweilen einlädt und den Wendeplatz zu einem echten Blickfang beim Rundgang um die Insel Niederwerth macht.

 

 

Damit die Mädels der KVN-Garde den Karnevalsverein Niederwerth auch abseits der Bühne würdig repräsentieren können, wurden sie dank der freundlichen Unterstützung von Sponsor Leon Hause mit neuen Trainingsjacken ausgestattet. Der KVN bedankt sich bei seinem Mitglied & Debeka-Außendienstler Leon Hause für das tolle Sponsoring mit einem kräftigen Niederwerth Helau!

Der Karnevalsverein 1948 Niederwerth e.V. "Mir were nimmi goot" wünscht all seinen Mitgliedern, Aktiven, Freunden, Gönnern & treuen Sitzungsbesuchern ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Wer einmal die Sitzungen auf der Insel Niederwerth erlebt hat, der weiß, dass dies für die Narren vom Werth nicht nur Karneval, sondern ein Stück Lebensgefühl ist. Mit großer Leidenschaft und voller Vorfreude bereiteten sich alle Karnevalisten von der Insel daher in diesem Jahr auf das angepeilte Comeback des Werther Sitzungskarnevals im kommenden Frühjahr vor. So wurde in den Kellern und Proberäumen der Insel in den vergangenen Monaten getanzt, gesungen, getextet und noch mehr gelacht, um dem närrischen Publikum wieder beste Unterhaltung nach echter Werther Art zu bieten. Auch unser treues Sitzungspublikum war heiß darauf, in der Narrhalla „zur Rheinschanz“ endlich wieder ein paar unbeschwerte Stunden bei echtem Werther Karneval zu genießen, weshalb die angesetzten 6 Sitzungen schon nach kürzester Zeit ausverkauft waren. Nach bereits 3 durchgeführten Aktivenversammlungen hätte in dieser Woche bereits die 1. Leseprobe stattgefunden, doch die Corona-Lage macht uns leider wieder einen Strich durch die Rechnung. Angesichts der aktuell besorgniserregenden Entwicklungen hat sich der Karnevalsverein Niederwerth dazu entschlossen, die Sitzungen im Frühjahr 2022 abzusagen. Diesen Schritt gehen wir zwar schweren Herzens, sehen es aber als die einzig vernünftige Entscheidung an. Denn bei aller Leidenschaft für den geliebten Werther Karneval, so ist dem KVN nichts wichtiger, als die Gesundheit unserer Aktiven und unserer Sitzungsbesucher. Um dies gewährleisten zu können und damit auch unserer Verantwortung gerecht zu werden, müssen wir die Sitzungen im Frühjahr 2022 mit einer närrischen Träne im Auge absagen, stehen aber geschlossen und voller Überzeugung hinter dieser Entscheidung.

Was uns bleibt, ist die Hoffnung auf ein Wiedersehen in der Session 2022/2023. Bis dahin wünschen wir unseren treuen Sitzungsbesuchern weiterhin beste Gesundheit und grüßen mit einem kräftigen Niederwerth Helau!

Ja, es ist offiziell! Die Niederwerther Sitzungen sollen 2022 wieder stattfinden und den geliebten Werther Karneval auf die Bühne der „Rheinschanz“ zurückkehren lassen! Bereits an der Jahreshauptversammlung im Juli dieses Jahres sprachen sich alle Mitglieder des Karnevalsvereins Niederwerth überzeugend dafür aus, die Planungen für die kommende Session voranzutreiben. Zwischenzeitlich wurde daher an mehreren Vorstands- und Aktivenversammlungen der Grundstein für die „Rückkehr“ des Werther Karnevals gelegt. Aufgrund der Corona-Situation wird die Anzahl der Sitzungen im Frühjahr 2022 jedoch von 9 auf 6 reduziert werden, wobei die Sitzungen an 6 aufeinanderfolgenden Samstagen um jeweils 19:11 Uhr stattfinden sollen. Da die Gesundheit aller Aktiven und des gesamten Publikums für den KVN an erster Stelle steht, werden die Veranstaltungen darüber hinaus allesamt unter „2G“ durchgeführt werden. Demensprechend ist beim Einlass der Nachweis über den vollständigen Impfschutz oder die Genesung zu erbringen. Alle Narren vom Werth stehen geschlossen hinter dem „2G“-Modell und sind der Meinung, dass nur so eine verantwortungsbewusste und gleichermaßen erfolgreiche Kampagne 2022 nach echter Werther Art gelingen kann. Im Einzelnen wird hierüber aber zu gegebener Zeit noch einmal entsprechend informiert werden. Und wie schaut’s auf der Bühne aus? Da können wir bereits jetzt unserem treuen Sitzungspublikum beste Unterhaltung garantieren, wie man es von der Werther Narrenschar gewohnt ist. Die berühmten Bühnen- und Büttenasse des KVN sind nämlich schon jetzt wieder eifrig dabei, wenn es um die Vorbereitungen zur kommenden Session geht. An den bereits durchgeführten Aktivenversammlungen war schnell klar, dass viele Karnevalisten ihre „Corona-Pause“ kreativ genutzt haben und schon jetzt wieder heiß darauf sind, das närrische Publikum an 6 Sitzungen mit ihren Darbietungen zu begeistern. Die Ideen und Pläne der Aktiven für ihre Auftritte klangen auf alle Fälle wieder sehr vielversprechend und ließen teils schon bei der bloßen Vorstellung kein Auge trocken. Unsere Sitzungsbesucher dürfen sich also wieder auf beste Unterhaltung nach gewohnter Werther Art freuen. Ab sofort wird also auch in den Kellern und Proberäumen der Insel wieder bis in die Nacht getextet, gesungen, getanzt und noch mehr gelacht. Am Samstag, den 22.01.2022 starten wir mit der ersten unserer 6 Sitzungen der Session 2022 in der Narrhalla "Zur Rheinschanz", die weiteren Sitzungen finden an den darauffolgenden Samstagen (29.01.2022, 05.02.2022, 12.02.2022, 19.02.2022 sowie 26.02.2022) statt. Da die ersten Kartenbestellungen bereits vorliegen, möchten wir Sie, unser treues Publikum bitten, Ihre Kartenwünsche bis spätestens zum 14.11.2021 beim Vereinsmitglied Ihres Vertrauens abzugeben. Über alles weitere werden wir selbstverständlich stets im Heimat-Echo, auf unserer Homepage unter „kv-niederwerth.de“ sowie auf unseren Kanälen auf Facebook und Instagram berichten. Die Narren von der Insel sind bereits heiß auf die kommende Session und wünschen schon jetzt: "Vill Spaß off em Werth!"
Narrenfahrplan für die Werther Aktiven: Weiter geht’s für alle Aktiven mit der 3. Aktivenversammlung am Dienstag, den 09.11.2021 um 19:30 Uhr. Das wird sicher wieder ne‘ tolle Schau, darauf ein kräftiges NIEDERWERTH HELAU!

Sitzungstermine 2022

  • 22.01.2022: 1. Sitzung Samstag - ab 19.11 h

  • 29.01.2022: 2. Sitzung Samstag - ab 19.11 h

  • 05.02.2022: 3. Sitzung Samstag - ab 19.11 h

  • 12.02.2022: 4. Sitzung Samstag - ab 19.11 h

  • 19.02.2022: 5. Sitzung Samstag - ab 19.11 h

  • 26.02.2022: 6. Sitzung Samstag - ab 19.11 h

Am Samstag, den 10.07.2021 war es endlich so weit und die diesjährige Jahreshauptversammlung des Karnevalsvereins Niederwerth konnte – unter Einhaltung der geltenden Hygiene-Richtlinien – stattfinden. Nachdem die ursprünglich für den 05.03.2021 geplante Veranstaltung seinerzeit aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, war es nun umso erfreulicher, dass sich 36 Mitglieder des KVN auf der Freifläche hinter der vereinseigenen Lagerhalle einfanden, um auf das Jahr 2020 zurückzublicken und gleichermaßen bereits die Weichen für die Zukunft zu stellen. Für letzteres Vorhaben wurde von vorne herein auch zur anschließenden Aktivenversammlung eingeladen, sodass neben den 36 Mitgliedern auch 9 weitere Aktive vor Ort waren. Nachdem sich alle Närrinnen und Narren pünktlich auf ihren Plätzen eingefunden hatten, eröffnete der 1. Vorsitzende, Karl-Josef Mettler, pünktlich um 16 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung. Ein besonderer Gruß galt zunächst den anwesenden Ehrenmitgliedern, allen voran dem Ehrenpräsidenten Albert Klöckner. Nach einer kurzen Rückschau auf das vergangene – von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägte – Jahr, folgte die Totenehrung und zum Gedenken der Verstorbenen erhob man sich von den Plätzen, um eine Schweigeminute abzuhalten. Weiter ging’s mit den Berichterstattungen. Zunächst blickte Schriftführer Felix Hause in seinem Jahresbericht auf das vergangene Jahr zurück. Neben der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurde dabei insbesondere nochmal die Absage der vergangenen Session wie auch die erfolgreiche Aktion des „KVN-Dunnerschdaachs“ thematisiert. Auf den Bericht des Schriftführers folgte sodann der Kassenbericht, erläutert durch Kassierer Jörg Hilden. Jörg präsentierte gut nachvollziehbar die nackten Zahlen des Vereins und bekam im Anschluss daran von den Kassenprüfern Harald Stein und Sascha Klöckner eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Nun erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstands durch die Mitgliederversammlung. Horst Klöckner wurde als Versammlungsleiter bestimmt und dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, bevor er im Anschluss die Neuwahlen einleitete. An dieser Stelle zeigte sich wieder einmal die große Kontinuität im KVN, denn alle Vorstandsmitglieder erklärten sich selbstverständlich wieder dazu bereit, ihr Amt auch weiterhin fortzuführen. Einstimmig wurde der alte und neue Vorstand sodann von der Versammlung gewählt. Der Vorstand setzt sich unverändert wie folgt zusammen: 1.Vorsitzender: Karl-Josef Mettler, 2. Vorsitzender: Manfred Hause, Geschäftsführer: Achim MünzSchriftführer und stellv. Geschäftsführer: Felix Hause, 1. Kassierer: Jörg Hilden, 2.Kassierer: Mark Isaak, Organisationsteam: Toni Hilden, Christoph Hilden, Achim Klöckner und Jens Brink. Der Sitzungspräsident Thomas Stein gehört automatisch dem Vorstand an. Beim nachfolgenden Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ stand dann unser Sitzungspräsident Thomas Stein im Mittelpunkt. Da „Steiner“ seit nunmehr 25 Jahren im Vorstand des Karnevalsverein Niederwerth aktiv ist, wurde er für diese tolle Leistung und sein stets ausgezeichnetes Engagement von Ortsbürgermeister Horst Klöckner und Karl-Josef Mettler geehrt. Zunächst hob Horst Klöckner in einer tollen Rede die karnevalistische Vita von Thomas Stein hervor und bezeichnete ihn als „das Gesicht der Niederwerther Sitzungen“, bevor sich auch Karl-Josef Mettler den Glückwünschen anschloss. Auch an dieser Stelle lohnt sich ein Blick auf das karnevalistische Wirken von Thomas Stein: In den 25 Jahren Vorstandsarbeit hatte er 7 Jahre das Amt des Schriftführers und weitere 13 Jahre das Amt des 1. Kassierers inne. Bestens bekannt ist „Steiner“ unseren treuen Sitzungsbesuchern allerdings als grandioser Sitzungspräsident beim Karneval auf der Insel. Hier trat er 2007 in die Fußstapfen des großen Albert „Abbes“ Klöckner, der zuvor 50 Jahre lang der Sitzungspräsident des KVN gewesen war. Seither lenkt Thomas Stein das Niederwerther Narrenschiff an jährlich 9 ausverkauften Sitzungen in der „Rheinschanz“ sicher und souverän durch die Wogen der Fröhlichkeit und ist der Hauptgrund dafür, wenn das närrische Publikum einen unvergesslichen Abend beim Karneval auf der Insel erlebt. Natürlich lässt er es sich auch nicht nehmen, immer wieder selbst in die „Bütt“ zu steigen und den Zuschauern mit urkomischen Darbietungen die Tränen vor Lachen in die Augen zu treiben. Einem derart überragenden Präsidenten nehmen es die Narren der Insel dann auch nicht krumm, wenn er bei einer seiner „gefürchteten“ Gesangseinlagen mal den ein oder anderen Ton nicht ganz trifft. Der KVN schätzt sich stolz und glücklich, einen derart außergewöhnlichen Sitzungspräsidenten wie Thomas Stein als Aushängeschild des Vereins zu haben, mit dem sich ein jeder Werther Narr voll identifizieren kann und der den Karneval auf der Insel seit etlichen Jahren bereichert und prägt. Zurück zur Jahreshauptversammlung: Nachdem unter dem Punkt „Verschiedenes“ einige organisatorische Belange besprochen wurden, waren sich alle Narren einig, dass der Karnevalsverein Niederwerth ein positives Signal senden möchte. Vor diesem Hintergrund bereiten sich alle Werther Narren auf eine kommende – in welcher Form auch immer stattfindende – Session vor bzw. haben dies bereits getan. Sodann schloss Karl-Josef Mettler um 17:36 Uhr die Jahreshauptversammlung 2021 mit dem Dank an alle Mitglieder für den produktiven Austausch. Im Anschluss wurde die ebenfalls anberaumte Aktivenversammlung unter der Leitung von Thomas Stein durchgeführt, um den Blick sofort nach vorne zu richten. Schnell wurde klar, dass auf der Insel natürlich kein Karnevalist die Lust auf den geliebten Werther Karneval verloren hat, ganz im Gegenteil! Zahlreiche Aktive hatten bereits konkrete Ideen vor Augen oder sogar bereits ausgearbeitet, mit denen sie das närrische Publikum – wenn es wieder möglich ist – begeistern wollen. Zudem wurden erste Mottovorschläge für die nächste Sitzungskampagne diskutiert, die bei der nächsten Aktivenversammlung finalisiert werden sollen. Mit einem dreifachen „Niederwerth Helau“ fand sodann auch die Aktivenversammlung ihr Ende.

Der alte & neue Vorstand.
Der alte & neue Vorstand.
 

 

Ehrung von Thomas Stein durch Ortsbürgermeister Horst Klöckner.